

Franziska Kamber, herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung! War
sie schwierig?
Franziska Kamber: Ja, es war ziemlich happig. Im April fand die Prüfung in der Apotheke statt. Ich musste unter anderem ein Präparat herstellen, eine organisatorische Aufgabe erfüllen und fünf Verkaufsgespräche bestehen. Im Juni hatte ich zwei Tage lang schriftliche Prüfungen und zum Schluss noch einen halben Tag mündlich in Französisch und Arzneimittelkunde.
Welche Fächer gehören zur Berufsschulausbildung einer Pharma-
Assistentin?
Kernstück ist die Arzneimittelkunde. Diese lernen wir in der Schule und während der Arbeit in der Apotheke. Ausserdem hatten wir Physik, Chemie, Botanik, allgemeine und berufsbezogene Rechtskunde, also zum Beispiel Chemikalienrecht, Betäubungsmittelrecht und Rezeptkontrolle, ausserdem Betriebskunde, Bürokommunikation und Sprachen.
Was sind Ihre nächsten Pläne?
Ich werde jetzt zwei Praktika machen, als Pflegefachfrau und als Hebamme. Ich wollte schon immer Hebamme werden. Um die Ausbildung beginnen zu können, muss man bestimmte Anforderungen erfüllen. Da ich diese nach der Bezirksschule noch nicht erfüllt hatte, entschied ich mich zunächst für den Beruf der Pharma-Assistentin. Dieses Wissen wird mir nützen. Im Praktikum wird sich zeigen, ob mir der Hebammenberuf wirklich liegt.
In der Apotheke zu bleiben ist auch eine Option?
Ja. Der Beruf der Pharma-Assistentin gefällt mir. Es war mir ursprünglich nicht bewusst, wie vielseitig und abwechslungsreich die Arbeit in der Apotheke ist. Es ist also durchaus möglich, dass ich eines Tages wieder in einer Apotheke arbeiten werde.