

Der Samstag ist für die meisten kein beliebter Arbeitstag. Ist das bei Ihnen anders?
Felicetta Parentes: Ich habe zwei kleine Töchter, 4- und 7-jährig, deshalb arbeite ich zurzeit nur einen oder manchmal zwei Tage pro Woche. Der Samstag ist für mich ideal, weil dann mein Mann die Kinden hüten kann.
Sind Sie in der Apotheke die Spezialistin für Fragen rund um die Kinder?
Dieses Thema interessiert mich natürlich, aber ich arbeite generell gerne vorne bei den Kunden, berate sie, stelle Rezepte zusammen, mische Tees, messe Strümpfe an, mache Passfotos und steche Löcher in die Ohren. Auch für Kosmetik und Körperpflege interessiere ich mich sehr.
Wie oft können Sie die drei Sprachen einsetzen, die Sie alle fliessend beherrschen?
Regelmässig. Viele Kundinnen und Kunden freuen sich, wenn sie sich bei uns in ihrer Muttersprache unterhalten können.
Sie arbeiten seit 2006 in der Schwarzbuebe-Apotheke. Was hat sich seit dem Umbau verändert?
Viele unserer Kunden sind erstaunt, was wir aus der bestehenden Fläche herausgeholt haben an Platz und Übersicht. Grosses Interesse weckt natürlich auch unser Roboter, der uns die Medikamente direkt an den Verkaufspunkt transportiert. Dadurch sind wir äusserst effizient geworden.
Haben Sie Pläne für die Zeit, wenn Ihre Kinder grösser sind?
Dann würde ich gerne wieder etwas mehr arbeiten, wenn das geht. Der Beruf als Pharma-Assistentin ist ideal, wenn man Familie und Arbeit verbinden möchte.