Von der Drogerie in die Apotheke

 

 

Monika Boutry ist Drogistin. Seit 1. Dezember 2011 arbeitet sie in der Schwarzbuebe-Apotheke. Damit wagte sie den Schritt in die Welt der rezeptpflichtigen Medikamente, die in der Apotheke eine bedeutende Rolle spielen.

Haben Sie den Wechsel in die Apotheke bewusst angestrebt?

 

Monika Boutry: Ich habe vor zwei Jahren meine Lehre als Drogistin abgeschlossen und mag meinen Beruf sehr. Aber auch die Apotheke interessierte mich. Als ich dann das Stelleninserat der Schwarzbuebe-Apotheke sah, nutzte ich die Chance für den Wechsel.

 

Was ist vor allem neu für Sie?

 

Der grösste Unterschied sind der rezeptpflichtige Bereich und die apothekenspezifischen Produkte. Ich lerne täglich neue Arzneimittel und neue Wirkstoffe kennen und befasse mich mit möglichen Nebenwirkungen und Medikamentenunverträglichkeiten. Neu ist für mich auch das Ausführen von Arztrezepten. Die Schriften zu entziffern ist nicht immer ganz einfach. Da muss ich noch ab und zu Hilfe holen, und die Apothekerinnen kontrollieren ja auch alles, bevor wir die Medikamente an die Kunden abgeben.

 

Wie eignen Sie sich das Wissen aus der Apotheke an?

 

Wir haben ein gutes System, in dem ich die gewünschte Information schnell finde. Vieles lerne ich auch von den Pharma-Assistentinnen, und ich kann jederzeit die Apothekerinnen fragen.

 

Was macht Ihnen an Ihrem neuen Arbeitsort besonders viel Freude?

 

Mir gefällt, dass die Schwarzbuebe-Apotheke eine Dorfapotheke mit sehr vielen Stammkunden ist. Man kennt sich, und die Kundinnen und Kunden haben auch einmal Zeit für eine Plauderminute. Daraus ergibt sich eine engereBeziehung zu ihnen.

 

Welches Wissen aus der Drogerie ist Ihnen auch in der Apotheke nützlich?

 

Pflanzliche Produkte und natürliche Heilmittel sind mir gut vertraut, und ich stelle sehr gerne Teemischungen und andere Spezialzubereitungen her.

 

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